Trailläufer waren unterwegs – Ultraks und Trail Maniak

Trotz des schlechten Wetters im Vorfeld der Veranstaltungen – Schnee bis auf 1.500m Seehöhe, Starkregen im Süden Österreichs wagen sich am 23. September 2017 drei Roadrunner zu Trailläufen in Salzburg und Kärnten. Doch am Veranstaltungstag hatte der Wettergott gute Laune und lies die Sonne scheinen.

Ultraks Trailrunning Events gibt es seit 2013 und nach den Matterhorn Ultraks in Zermatt, den Engadin St. Moritz Ultraks in Pontresina seit heuer auch in Bad Gastein. Knapp 300 LäuferInnen aus 15 Ländern konnten zwischen drei verschiedenen Kursen – 14km, 32km und 45km – mit Start und Ziel in Bad Gastein wählen. Mit dabei waren auch Christa und Jochen Eberhardt über die Short Distanz (14,2km, 1.061 Hm). Nach 2:24,57 bzw. 2:24,46 liefen Christa und Jochen zufrieden über die Zeitnehmung im Ziel und konnten damit Platz 5 und 4 in ihrer Altersklasse (W/M40) erreichen. 

Christa und Jochen waren sich nach der Veranstaltung einig: Ultraks - ein neuer Geheimtipp! Jung, modern, sympathisch, crazy, unkompliziert und beinhart. Konnten wir bergauf gut mithalten, trennte sich beim Downhill die Spreu vom Weizen. Unter dem Motto "No risk, no fun!" tänzelten die Profis in beeindruckender Manier vorbei; was blieb ist Staunen, Begeisterung und das Feeling, verdient bereichert zu sein!

   

In Kärnten traute sich Manuela Dendl, gemeinsam mit Roman als Coach entlang der Strecke, an ihren ersten Ultralauf und startete beim Trail Maniak über die Ultradistanz (59km – 1.500Hm). Der Kurs führte querfeldein einmal rund um den Wörthersee mit Start und Ziel in Pörtschach. Dabei kamen alle LäuferInnen voll auf ihre Kosten: Wurzeln, schmale Singletrails, Blocksteine, sehr anspruchsvolle Bergab-Passagen gespickt mit Wasser von den Regenfällen die vorangegangenen Tage; dies machte gewissen Streckenabschnitte gleich noch interessanter.

Für Manuela war es nach einer langen und intensiven Saison nur mehr ein "auslaufen" und daher war das Ziel, die lange Strecke zu genießen und gut wieder in Pörtschach ankommen. Umso erfreulicher war die Zielzeit mit 7:07,19, womit sie nur um 2:30 Minuten einen Stockerlplatz in der Altersklasse Senior Masters (41 – 60) verfehlte. (Bericht u. Bilder: Jochen Eberhardt, Manuela Dendl)

    

Abschlussmeeting 2017

Bodenseemarathon 2017

Bereits zum 45. Mal fand am 16. September 2017 der Bodenseemarathon in Kressbronn statt. Eine Stadt mit ca. 8500 Einwohnern direkt am Bodensee zwischen Lindau und Friedrichshafen; auch bekannt für ihr ganztägiges Straßenfest am Tag nach dem Lauf mit großem Flohmarkt, Livemusik, Speis und Trank.

Ein kleiner Marathon (85 Starter über die 42km) der aus mehrerer Hinsicht hervorzuheben ist. Einerseits wird er von einem fünfköpfigen Team völlig privat organisiert und andererseits lebt dieser Lauf ausschließlich von der Hilfsbereitschaft der Einwohner mit ihren Organisationen. Angefangen von Aufbau, Streckenabsperrungen, Startunterlagen, Labestationen bis hin zum Küchenbüffet wird alles in Eigenregie organisiert - und es klappt wunderbar. Gelaufen werden Marathon, 2er und 4er Staffelmarathon und Halbmarathon. Zuvor noch Kinderläufe.

Der Marathon besteht aus zwei Halbmarathonrunden mit ungefähr 50% Asphalt, der Rest Naturboden. Gestartet um Punkt 12:00 auf der Hauptstraße vor der Festhalle und es geht gleich leicht bergan stadtauswärts, um nach ca. 2 km zwischen die Felder abzubiegen und danach ab km 4 am Flussufer der Argen entlang ein Stück flussaufwärts und danach ca 6 km flussabwärts zu laufen. Über eine Hängebrücke geht es am anderen Flussufer wieder zurück bis km 17 um danach wieder in die Stadt zu laufen. Ausreichend Labestationen mit Getränken und Obst erleichterten das Ganze. Zusätzlich ein Wespennest bei km 6,6 dessen etwas aggressive Bewohner die Läufer noch zusätzlich motivierten. Auch ich durfte dort zwei Injektionen erhalten, anscheinend hilfreiche ;-) ;-) ;-).

Obwohl es in der Früh noch etwas frisch war, wurde es bis zum Nachmittag angenehm warm. Alles zusammen ein sehr gelungener Lauf, bei dem ich nach längerer Pause wieder zur Marathondistanz zurückgefunden habe - gefinished in einer Zeit von 3:39:11 – ergibt Rang 28 gesamt und Platz 3 in der AK M45. (Bericht u. Fotos: Manfred Wagner)

      

Woche (20.9.2017)

17. September 2017 – Wachau – Endlich!

Nach anstrengenden Trainingswochen, perfekt geplant und begleitet von Manuela Dendl, stehe ich am lang ersehnten Start meines ersten Marathons von Emmersdorf nach Krems an der Donau. Nach einer Kreuzband OP im Mai 2017 und einer gebrochenen Zehe vor drei Wochen konnte mich nun nichts und niemand mehr von meinem ambitionierten Ziel (einer Zeit unter 3:30h) abbringen. Der leichte Regen am Start war noch ganz angenehm und ich konnte meine Anfangsnervosität ganz gut ablegen.

Bei Halbzeit mit einer Durchlaufzeit von 1:41:26 war noch alles in bester Ordnung, doch einige KM später (bei KM 28) fing es relativ stark zu regnen an. Durchnässt und müde, dazu die Ungewissheit noch nie mehr als 34,5 km gelaufen zu sein, ließen mich von nun an etwas Zweifeln, mein Ziel zu erreichen. Doch ich ließ meinen inneren Schweinehund keine Chance, und spulte ab km 36 wie ein Roboter Meter für Meter ab. Vor den Augen meiner Familie überquerte ich mit einer für mich sensationellen Zeit von 3:23:49 überglücklich die Ziellinie. Die folgenden Emotionen waren und sind schlichtweg überwältigend! (Bericht u. Foto: Markus Zurk)

    

Startschuss für den Römerlauf-Herbstlauftreff

Dieses Jahr findet wieder ein Herbst-Lauftreff im Grottenhof statt. Durch die Initiative von Manuela und Roman Dendl gemeinsam mit dem Forum Römerlauf/Hartinger Consulting GmbH wurde die Fortsetzung des Römerlauf-Lauftreffs gestartet. Organisatorisch wird die Veranstaltung erstmals unter der Kooperation SU Kärcher Leibnitz – Stadtgemeinde Leibnitz – Bewegungsland Steiermark durchgeführt.

Der Lauftreff ist voraussichtlich bis Ende Oktober geplant und soll im Frühjahr fortgesetzt werden. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos und wir würden uns auch über zahlreiche SU Kärcher Mitglieder freuen.

Termine: 20.09.; 27.09.; 04.10.; 11.10.; 18.10. und 25.10.

Uhrzeit: 18:30 Uhr

Treffpunkt: NPZ Grottenhof

Aller guten Dinge sind drei…

…und noch dazu beim 25. Jubiläumslauf des Jungfrau Marathons. Zum dritten Mal in Folge, war Manuela Dendl heuer am Start in Interlaken und konnte dadurch schon einiges an Streckenerfahrung in den Lauf mitnehmen. Da in den letzten Jahren die Laufzeit immer ganz knapp über 5 Stunden lag, war das heurige Ziel sehr einfach formuliert – wenn’s passt soll eine 4 vorne stehen.

Nicht wie in den letzten Jahren, zeigte sich das Wetter diesmal sehr von der bewölkten und regnerischen Seite. Aber genau diese Situation kam Manuela sehr zugute und sie konnte von Beginn an ein starkes Rennen laufen. Zur Halbzeit bei Km 21,1 lag Manu bereits 4 Minuten vor Ihrer angepeilten Laufzeit und ab Km 26, wo die Höhenmeter so richtig losgingen, konnte sie ihre ganze Erfahrenheit ausspielen. In Wengen bei Km 30 waren es schon 6 Minuten und bei Km 38 hatte Manuela bereits einen Vorsprung von 10 Minuten auf die 5 Stunden Sollzeit herausgeholt. Mit einem Lächeln und großer Freude auf die Tafel Schokolade schaffte sie eine Endzeit von 4:49.43 und hatte damit ihr persönliches Ziel bei weiten übertroffen.

Ganz großen Respekt und herzliche Gratulation zu dieser Leistung. Am Rande muss noch erwähnt werden, dass Marco Büchel, einer der besten Abfahrtsläufer der Welt, 25 Minuten nach Manuela ins Ziel kam. (Bericht u. Foto: Roman Dendl)

      

Zum Saisonabschluss 5 Medaillen für die Leichtathleten

Zum Abschluss der Saison fanden die Österreichischen Meisterschaften der U16- und U20-Klasse in Amstetten statt und die Leichtathleten der SU KÄRCHER nahmen 5 Medaillen mit nach Hause.

Karin Strametz holte sich nach einer langen und erfolgreichen Saison noch einmal zwei U20-Titel. Sie gewann sowohl die 100m Hürden als auch den Dreisprung souverän. Dabei fehlte ihr im Dreisprung lediglich 1cm auf den österreichischen Rekord. Dazu holte sie noch Silber im Weitsprung und einen vierten Platz im 100m Sprint.

Vereinskollegin Lea Lang überraschte mit guten 5.59 m und der Bronzemedaille im Weitsprung. Im Stabhoch ereilte sie als Favoritin das Schicksal des „salto nullo“. Hier schrammte Katharina Urdl mit guten 3,00 m aber einem Fehlversuch zu viel an Bronze vorbei.  Carina Woschnigg stellte mit 2,80m ihre Bestleistung ein und war mit Rang 5 zufrieden.

Nach einer durchwachsenen und durch Verletzungen gekennzeichneten Saison wurde Nico Garea zum Abschluss noch Vizemeister über 400m. Das erste Auftreten bei Österreichischen Meisterschaften gab es für Sebastian Kurzmann. Der U16 Athlet konnte aufgrund einer Oberschenkelzerrung leider nur im Kugelstoß an den Start gehen. Leicht gehandicapt belegte er mit soliden 11.79 den undankbaren vierten Platz.

Enzo Diessl, eigentlich noch U14 Athlet, meldete sich mit starken 14.89 über 100m Hürden nach einer Verletzungspause eindrucksvoll zurück und belegte den guten fünften Platz. Nicht nach Wunsch lief es diesmal für Leonie Wagner, in dieser Saison Österreichs beste U14 Hochspringerin. Sie musste sich mit übersprungenen 1.40 zufrieden geben. (Bericht: Beate Hochleitner; Foto: Reinhold Heidinger)

Woche (6.9.2017)

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