Selektive Strecke, extreme Hitze - Loser Berglauf 2017

Am 29. Juli 2017 waren 5 Roadrunner beim 4. Internationalen Loser Berglauf dabei.

Start war in Altaussee, wo ein kurzes Stück auf der Straße zurückgelegt wurde, aber es dann gleich auf den Wanderweg rauf Richtung Loser ging. Die Strecke war von Beginn an hügelig, es waren 8 Kilometer und 1.300 Höhenmeter zu bewältigen. Der erste Teil der Strecke ging durch den Wald, ca. nach Kilometer 4,5 wurde die Loser Panoramastrasse gequert, dann war es mit dem Schatten vorbei und der "Anstieg" auf den Loser konnte beginnen. Der Untergrund war mit groben Steinen schwer zu laufen. Die Hitze war auch nicht zu unterschätzen, dürften 30 Grad gewesen sein.

Nach dem Augstsee hat man dann schon mal kurz das Gipfelkreuz gesehen. Die letzten Kilometer zum Loser Gipfelkreuz waren teilweise sehr anstrengend, man musste einige Passagen kletterten und die Hände zu Hilfe nehmen. Vor dem Gipfel ging es zuerst abwärts, um dann nochmals so richtig bergauf ins Ziel laufen zu dürfen.

Ein sehr anstrengender, aber toller Lauf, der mit einer gigantischen Fernsicht belohnt wurde. (Bericht: Gerti Satzer; Fotos: Gerti Satzer; Jochen Eberhardt)

 

Masters-EM in Aarhus/Dänemark

In Aarhus, der zweigrößten Stadt Dänemarks, finden vom 27. Juli bis 6. August 2017 die Europameisterschaften der Masters statt. Mit dabei ist auch Barbara Heidinger mit persönlichem Coach Reinhold Heidinger. Ein paar Impressionen ...

Ergebnisse findet ihr unter folgendem Link: Masters-EM (Ergebnisse)

  

Sportliche Höchstleistung der anderen Art – Zugspitzmarathon

Bei diesem Berglauf stand keine Endzeit und keine Platzierung im Vordergrund – einfach gesund ins Ziel zu kommen, das war das Motto von Manuela Dendl bei ihrem ersten Zugspitz Marathon. Dieser Marathon kann mit drei Zahlen beschrieben werden, die jeden ambitionierten Bergläufer schon beim Lesen den Puls höherschlagen lässt: 

Distanz 43,5 km - Höhenmeter nur im Aufstieg: 3965m - Ziel in einer Höhe von 2962m

Frühstück um 03:30 Uhr, Start um 05:00 Uhr bei leichtem Nieselregen auf den höchsten Berg Deutschlands, Wettervorhersage nicht optimal, unter diesen Voraussetzungen ging es für Manuela los.

Schon der erste Berg (Grüner Ups) verlangte speziell beim Bergablaufen, den Teilnehmer alles ab. Extrem tiefer und rutschiger Boden durch den Dauerregen in der Nacht, machte die Situation nicht einfacher. Zum Glück wurde das Wetter immer besser und die nächsten Bergwertungen waren bei leichter Bewölkung und angenehmen Temperaturen zu bewältigen. Nach ca. 32,5 km erreichte Manuela die 3. Versorgungsstation und hatte bis dorthin schon knapp über 2300 Hm in den Beinen.

Rein rechnerisch sind es jetzt „nur“ mehr 11 km ins Ziel, aber genau diese 11km mit über 1600Hm waren nochmals eine extreme Herausforderung. Mit einigen Klettersteigpassagen wurde die Strecke jetzt richtig hochgebirgsmäßig und drohende Wetterverschlechterung setzte Manuela zusätzlich unter Druck. In den letzten Jahren musste auf Grund der Wettersituation das Ziel immer um einige hundert Höhenmeter nach unten verlegt werden und auch heuer sollte dies während des Rennens so passieren. Aber Manuela schaffte es noch rechtzeitig, bevor die Rennleitung sich entschied, die Laufstrecke zu verkürzen, auf den höchsten Punkt Deutschland.

Ein Zieleinlauf mit komplett neuen Emotionen und der Bestätigung, welche Höchstleistung ein Amateursportler mit gezieltem Training und optimaler Tagesverfassung alles leisten kann. Zum Abschluss nur ein Statement, welches von sehr vielen Freunden und Läuferkollegen kam: Größter Respekt vor dieser Leistung!!! (Bericht u. Fotos: Roman Dendl)

    

 

 

Rückblick auf Grosseto - U20 EM mit Karin und Nico

In Grossetto/Italien fanden vom 20. bis 23. Juli die U20 Europameisterschaften statt. Mit dabei waren auch zwei Athleten der SU Kärcher Leibnitz. Einen ausführlichen Bericht - herzliches Dankeschön an Hannes Riedenbauer, dass ich immer wieder die Bericht verwenden darf - findet ihr auf der STLV-Homepage (Fotos: ÖLV/Erik van Leeuwen).

Bericht - STLV-Homepage

Honorarfreie Bilder des ÖLV

 

Pressemeldungen

                     

 

    

 

        

Daumen drücken für Karin und Nico - U20-EM in Grosseto

Vom 20. - 23. Juli findet in Grosseto (Italien) die U20-EM statt - mit dabei sind Karin Strametz und Nico Garea. Alle wichtigen Informationen findet ihr unter: STLV - Grosseto

Wir wünschen euch beiden alles Gute und drücken euch ganz fest die Daumen!

Weg von der "Road" immer mehr zum Trail – die Roadrunner beim Großglockner Berglauf

Die Wettervorhersage für den Großglockner Berglauf war alles andere als fein – von Kälte über Regen bis hin zum Schnee war alles möglich. Trotz alledem machten sich 7 AthletInnen und 3 Coaches der SU Kärcher Leibnitz am 14. Juli 2017 auf den Weg zum Mythos Glockner. Der Tag vor dem Bewerb wurde noch genutzt, um den Start- und Zielbereich kennenzulernen und ein wenig Höhenluft zu schnuppern – in die "richtige" Höhe (Edelweißspitze = höchster Punkt der Großglockner Hochalpenstraße) durften wir aufgrund des starken Schneefalls nicht mehr.

Doch am Wettkampftag bescherte uns der Wettergott einen sensationellen Tag: angenehme Temperaturen in Heiligenblut und vor allem auf der Strecke und im Ziel weder Regen noch Schneefall. Für 6 Roadrunner (Christa Eberhardt, Sarina Schneeberger, Gerti Satzer, Jochen Eberhardt, Hansi Schneeberger und Frederik Vaterl) war der Lauf eine absolute Premiere – dementsprechend hoch war der Nervositätsgrad. Christoph Divo war bereits das 2. Mal dabei und für Manuela Dendl war das 4. Antreten in gewisser Weise auch eine Premiere: sie begleitete Sarina als Coach. Um 9:30 – zwei Minuten nach den Glockner-Heros – ging es los: knapp 13km und fast 1.500 Höhenmeter warteten auf die LäuferInnen. Die selektive Route des Großglockner Berglaufes führt über alle alpinen Vegetationsstufen - von der alpinen Kulturlandschaft bis in die hochalpine Gletscherregion. Nach dem Start ging es durch den Ort bis in den Talschluss von Heiligenblut. Danach steil über Serpentinen auf die Sattelalm und weiter zur Bricciuskapelle, über die Trogalm wird der längste Gletscher der Ostalpen, die Pasterze, erreicht. Knapp vor dem Ziel kommt der richtig "schöne" Teil des Laufes: die letzten 930m auf denen man noch knapp 250 Höhenmeter mittels Stufen absolvieren darf – da weinen die Oberschenkel.

Für alle PremierenläuferInnen war es ein sensationeller Lauf – alle liefen mit einem strahlenden Lächeln – es wurde auch die eine oder andere Freudenträne gesehen – über die Ziellinie in Heiligenblut. Aber auch die Routiniers kamen wohlbehalten und (fast) zufrieden an, wenn auch Christoph den Krampf mit dem Krampf hatte und somit die Verbesserung der Zeit aus dem Vorjahr vergessen konnte.

Frederik Vaterl: 2:02,29
Hansi Schneeberger: 2:02,30
Jochen Eberhardt: 2:21,19
Christa Eberhardt: 2:22,09
Sarina Schneeberger: 2:32,40
Gerti Satzer: 2:57,23
Christoph Divo: 2:59,00
 

Während des Laufes herrscht noch Uneinigkeit bezüglich eines Wiedersehens beim Großglockner Berglauf; doch im Ziel hab es eine klare Richtung: Wir kommen wieder! 

Ein besonderes Dankeschön gilt unsere beiden Coaches – Kristina Sammer und Roman Dendl – beim Start und anschließend im Ziel, die sich um die rundum Versorgung gekümmert haben. (Bericht u. Bilder: M. + R. Dendl)

   

      

 

Römerlauf 2017 – ein Lauffest für die gesamte Region

Optimale Wetterbedingungen und lauffreundliche Außentemperaturen lockten am 15. Juli 2017 tausende Laufbegeisterte ins Naturparkzentrum Grottenhof - Start und Zielbereich des jährlich stattfindenden Römerlaufes, der mittlerweile weit über die Regionsgrenze hinaus bekannt ist und zu den schönsten Abendläufen unseres Landes zählt. 

Vom Mini Römer über den Nordic Walker, bis hin zum Halbmarathon - Athleten konnten sich die zahlreichen SportlerInnen über eine angenehme und mit Fackeln ausgeleuchtete Laufstrecke freuen und wurden dabei lautstark von gut gelaunten Römer-Streckenposten angefeuert und motiviert. 

Die SU Kärcher Leibnitz war heuer wieder nicht nur bei der Startnummernausgabe großartig vertreten, sondern unsere LäuferInnen fand man in fast allen Bewerben und konnten bei den Jungen Römer I (1,01km), bei den Jungen Römern II (1,93km), beim Volkslauf über 6,7km, beim Viertelmarathon über 10,43km und beim Halbmarathon 20,86km tolle Erfolge und Leistungen erzielen. Carina Mandl lief beim Halbmarathon als 6. Frau über die Ziellinie und erreichte Platz 2 in der Allgemeinen Klasse. Hier die Ergebnisse im Detail:

Junge Römer I
David Agrinz: 4:37,2
Pascal Schreiner: 4:42,4
Rosa Poje: 4:48,6
Luzia Haiden: 5:02,7
Sophie Areh: 5:20,9
Noel Schreiner: 5:24,1
 
Junge Römer II
Anna Heber: 7:45,1
Julia Haiden: 8:35,7
 
Volkslauf
Sibylle Chum 38:06
 
Viertelmarathon
Sarah Gartler: 52:02
Lisa Harnisch: 55:47
Karin Eberhardt: 55:48
Claudia Feigl: 56:42
 
Halbmarathon:
Manfred Wagner: 1:45,02
Carina Mandl: 1:46,08

Unsere wöchentlichen Trainingseinheiten werden uns bestimmt weiterhin fit halten - somit steht auch dem Römerlauf 2018 nichts im Wege und wir freuen uns schon jetzt auf das tolle Laufevent am 30. Juni 2018. (Bericht: Carina Mandl/Manfred Wagner; Bilder: div. Privat)

      

    

Drei Medaillen bei den Leichtathletik-Staatsmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende gingen die Staatsmeisterschaften der Leichtathleten im wunderbaren Gugl-Stadion in Linz über die Bühne. Auch fünf Athletinnen und Athleten der SU Kärcher Leibnitz waren am Start und vertraten die Südsteiermark sehr erfolgreich.

Die erste Medaille holte erwartungsgemäß Karin Strametz im Weitsprung. Mit 6,11m im ersten und 6,19m im sechsten und letzten Versuch, war ihre Silbermedaille nie in Gefahr. Dazwischen gab es leider eine Serie an knapp ungültigen Sprüngen, bei denen der eine oder andere wohl auch die Siegerin Sarah Lagger in Bedrängnis gebracht hätte.

Etwas überraschender war die Silbermedaille von Florian Matzi. Der Stabhochspringer behielt in einem überaus spannenden und turbulenten Wettkampf die Nerven und hatte auch das Glück auf seiner Seite. So gelangen ihm die 4,85m erst im dritten Versuch und mit bedrohlich wackelnder Latte. Über 4,95m sprang er gleich im ersten Versuch und sicherte sich neben dem Vizestaatsmeistertitel auch einen neuen Vereinsrekord. Der steirische Rekord von Sigi Palz (5,02m) scheint nun mehr als nur zu wackeln.

Die dritte Medaille holte Magdalena Dielacher im Speerwurf. Mit 43,37m bei starken Gegenwind, mit dem fast das gesamte Feld Schwierigkeiten hatte, war sie keinesfalls zufrieden, konnte sich aber mit Bronze etwas hinwegtrösten.

Sandra John startete ebenfalls im Speerwurf und wurde mit guten 40,25m noch Siebente.

Stabhochspringerin Lea Lang erwischte einen schwarzen Tag und reiste mit drei ungültigen Versuchen wieder nach Hause. (Bericht: Martin Zanner)

(Kleine Zeitung 10.7.2017)

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